Unser Programm

für Raaba-Grambach

„Wir sagen was wir denken, und wir tun, was wir sagen!“

Das ist unser einfacher Grundsatz, der von unseren Mitbewerbern oft vergessen wird. Unser Anspruch ist es, klare Antworten auf die brennenden Fragen unserer Zeit zu geben.

Welche heißen Themen wollen wir für die Gemeinde anpacken?

Wir möchten die Gemeinde transparenter gestalten und mittels einer jährlichen Gemeindeversammlung den Bürgern die Möglichkeit geben, sich direkt über Projekte zu informieren und Anliegen und Beschwerden vorzubringen. Ebenso ist die Förderung der familieninternen Kindererziehung nach dem Vorbild des „Gössendorfer Modells„ eines unserer Steckenpferde. Im Bereich Infrastruktur und Verkehr wird uns die geplante Bahnunterführung in Raaba und die Verbindungsspange Grambach beschäftigen, beide Projekte haben Wechselwirkungen. Sollte die Verbindungsspange errichtet werden, wäre die Bahnunterführung mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Millionengrab. Ebenso ist es längst überfällig, Infrastrukturmaßnahmen im Ortsteil Grambach zu setzen um diesen nicht zu vernachlässigen.

Themen

die wir anpacken:

Wir setzen uns für eine jährliche Gemeindeversammlung ein, damit sich Bürgerinnen und Bürger mit Fragen, Anliegen und Beschwerden direkt an den Bürgermeister wenden und sich über Projekte informieren können.

Zweifelsohne ist der Ausbau des externen Betreuungsangebotes wichtig und bildet eine entscheidende Wahlmöglichkeit für Eltern, die diese Form von Kinderbetreuung in Anspruch nehmen wollen. Allerdings sollte insbesondere die familieninterne Erziehung entsprechend gewürdigt und finanziell gefördert werden. Zu diesem Zweck soll das monatliche Kindergeld für Mütter und Väter, die ihren Nachwuchs zumindest zwei Jahre eigenständig betreuen, auf die Höhe der bedarfsorientierten Mindestsicherung von rund 885 Euro aufgestockt werden. Im Idealfall wird der Differenzbetrag von Bund, Land und Gemeinde zu gleichen Teilen getragen.

Darum fordern wir, das positive Beispiel der Gemeinde Gössendorf als Vorbild zu nehmen und setzen uns dafür ein, dass auch unsere Gemeinde den gesamten Differenzbetrag übernimmt. Immerhin ist der Finanzaufwand dafür wesentlich kleiner, als die Kosten für die Förderung und den Ausbau von institutionellen Betreuungsplätzen.

Das wiederrum verhindert den Verbau von weiteren Grünflächen und Verschwendung von Ressourcen.

Kindergärten und Kinderkrippen gehören wieder in Gemeindehände

Die Kinderbetreuungseinrichtungen und das Personal bzw. die Verwaltung dieser, soll auf jeden Fall wieder auf die Gemeinde übergehen.

Wie aus unseren Aussendungen ersichtlich, sind wir für die Übernahme der Kinderbetreuung samt Personal in Gemeindehand. Die Gemeinde gilt als verlässlicher und attraktiver Arbeitgeber, was im Gegensatz zu privaten Einrichtungen vieles vereinfache. Wir sind überzeugt, dass eine vertrauensvolle und gute Beziehung zwischen Eltern und Pädagoginnen sehr bedeutend für die optimale Entwicklung der Kinder und deren Wohlbefinden ist. Auch die Pädagoginnen und Pädagogen sollen sich mit dem Ort identifizieren können und mit der Einrichtung verbunden sein. Auf Grund von Verschlechterungen in der Qualität, des Klimas und der Betreuung, kann die Gemeinde nicht schnell handeln und ist der Volkshilfe ausgeliefert.

Der Bürgermeister hat Gespräche mit den Leiterinnen sowie auch der Volkshilfe geführt und es wurde versichert, dass die Gemeinde den besten Qualitätsstandard habe.

Aber welcher Mitarbeiter würde sich beim Arbeitgeber über die Arbeitsverhältnisse beschweren und damit seinen Job riskieren?

Welche Betreuungsinstitution wird Fehler eingestehen?

Für uns kommt daher aus nachstehenden Gründen nur die Rückführung in Gemeindehand in Frage.

  • Flexibler in der Organisation und Gestaltung
  • Schnellere Reaktion auf Problemstellungen
  • Bei Bedarf Wahl von guten qualifizierten Personal aus unserer Gemeinde
  • Schnellere Maßnahmen setzen, wie zum Beispiel Sonderzahlung für die Betreuung während des Lockdowns.

Die SPÖ ist die einzige Fraktion im Gemeinderat was die Verschlechterung des Qualitätsstandards und des schlechten Klimas in Kauf nimmt, für die FPÖ ein schlechter Tag für die Sozialdemokratie.

Wir fordern beim ehemaligen Landhaus Hammerl eine Ampelanlage.

Der Schulweg ist oft die erste große Herausforderung im Leben von Kindern. Vor allem wenn dieser stark befahrene Straßen kreuzt, wäre eine Schulwegsicherung mittels eines Schülerlotsen sinnvoll. Damit könnte man gefährliche Übergänge sichern.

Ob diese Ampel den Sinn und Zweck erfüllt sei in den Raum gestellt.

Abgesehen davon, dass es durch diese zu wesentlich mehr Stau kommt und gleichermaßen auch zu einem höheren Feinstaubanteil, muss die Ampel aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens durch Raaba auf jeden Fall auf eine emissionsoptimierte Schaltung angepasst werden.

Quelle SPÖ Information 2018

Das Thema „Bahnunterführung“ ist ja schon eine ewige Baustelle und stand bei SPÖ und ÖVP vor den letzten Perioden am Wahlprogramm.

Auf die Umsetzung wartete man aber bislang.

Am 24.01.2020 wurde von Bürgermeister Karl Mayrhold nun über Soziale Medien bestätigt, dass dieses Projekt in den Startlöchern steht.

Ein Wahlzuckerl? Oder doch nur unüberlegt?

Wir alle kennen die nervige Bahnschranke Josef-Krainer-Straße wo es sich täglich an Werktagen staut. Abseits dieser Unterführung betrachten wir auch den Schutz der schwachen Verkehrsteilnehmer und den Schutz der Anrainer im Sinne von Verkehrsaufkommen und Emissionen. Uns stellt sich auch die Frage, ob im Bereich Gemeindeamt und der Bahnunterführung, durch zwei hintereinander angeordnete Ampeln, nicht noch mehr Nachteile für die oben erwähnten entstehen?

Die FPÖ Raaba-Grambach ist für eine Verringerung des Durchzugsverkehrs durch eine überörtliche Verkehrslösung. Unsere angedachte Verkehrslösung wäre die Spange Grambach, im Stil des Grazers Südgürtels –untertunnelt – sowie der Errichtung der Autobahnanbindung in Hart bei Graz. Mit unserer Lösung schützen wir nicht nur die Landwirtschaft und die Natur, sondern auch die Anrainer vor Belastungen. Wir möchten nochmals anmerken, dass wir keinesfalls gegen die Unterführung sind, jedoch Vor- und Nachteile unbedingt abgewogen gehören.

So können wir Vor- und Nachteile einer Unterführung und den zeitlichen Rahmen bis zur Umsetzung der Spange, unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger diskutieren und abwägen.

In der letzten Gemeinderatssitzung wollte die SPÖ einen 22-seitigen Vertrag für die Bahnunterführung, ohne vorhanden Termindruck und ohne rechtliche Überprüfung (es geht um

einen zweistelligen Millionenbetrag) einfach binnen 48 Stunden ungeprüft durchsetzen. Die FPÖ Raaba-Grambach findet dieses Vorgehen unüberlegt und absolut unüblich.

Ein Vorhaben in dieser Dimension benötigt eine strukturierte, rechtssichere und wirtschaftliche Vorgehensweise, um alle Vorteile für die Gemeinde zu lukrieren, als ob es das eigene private Projekt und die eigenen finanziellen Mittel wären.

Vorgehensweise, um alle Vorteile für die Gemeinde zu lukrieren, als ob es das eigene private Projekt und die finanziellen Mittel wären.

 

Die Verbindungsspange im Ortsteil Grambach ist aus unserer Sicht nur möglich, wenn diese in der Gesamtlänge untertunnelt wird.

Die Hochwasserschutzmaßnahme ist zwingend Voraussetzung für das Straßenprojekt.

Unabhängig davon ob die Spange kommt oder nicht, ist der Hochwasserschutz aber generell ein wichtiges Thema für die Anrainer des Grambaches und sollte thematisiert werden.

 

Ausbau der Infrastruktur im Ortsteil Grambach

Wir haben uns zum Ziel gesetzt auch im Ortsteil Grambach attraktive Projekte zu erarbeiten und umzusetzen, um es unserer Gemeindebevölkerung durch weitere Vorteile lebenswerter und freundlicher zu machen.

Dazu hätten wir bereits einige Ideen welche wir Ihnen kurz und bündig etwas näher bringen möchten:

  • Bankomatstandort
  • Florist (Schnittblumenangebot wie zu Beginn bereits erörtert)
  • Bauernmarktangebot wie in Hart bei Graz (sofern unsere Landwirte das Angebot möchten)

Wir denken, dass dadurch der Ortskern und die Betriebe belebt werden können.

Ausbau der Infrastruktur Raaba-Grambach

Die Digitalisierung schreitet voran und natürlich braucht man ein leistungsstarkes Breitband-Internet mittels Glasfaserkabel. Schnelles Internet ist ein wichtiger Standortfaktor für Unternehmen. In Zukunft werden nicht nur Menschen, sondern auch Maschinen und Geräte mehr über das Internet kommunizieren und sich austauschen. Dieser Ausbau soll nicht nur wirtschaftliche Vorteile haben, sondern auch den privaten Sektor zukunftssicher machen. Ein Glasfaseranschluss sollte mittlerweile zur Standardausstattung jeder Liegenschaft gehören, so wie Strom, Wasser, Straße und Kanal. EU Förderung und Gemeindegestützter Ausbau mit anderen Anbietern (Beispiel Wies oder Eibiswald)?

In den letzten Jahrzehnten wurde bei Biomasse-Heizsystemen viel in Forschung investiert und Entwicklungsarbeit zur Reduktion schädlicher Abgase und Steigerung der Effizienz geleistet.

 

Nachdem das Projekt Clean Air (= reine Luft) bereits gezeigt hat, dass im NutzerInnenverhalten großes Potential steckt um sauberer zu heizen, ist es das erklärte Ziel von CleanAir II, das Bewusstsein der Bevölkerung hinsichtlich sauberer Luft durch die Nutzung von heimischer Biomasse nachhaltig zu stärken.

Haben Sie sich schon gefragt, warum die Glasscheibe Ihres offenen Kamins bereits nach wenigen Abbränden stark verrußt, oder warum das Holz unterschiedlich gut brennt?

Genau diese Punkte möchten wir Ihnen im Laufe d. Jahres mit einer Informationsveranstaltung

näher bringen.

Der Klimawandel schreitet unaufhaltsam voran.

Es ist notwendig die neuen Wohnbauten, sowie Büro-, Gewerbe- und Industriegebäude mit dieser Technologie auszustatten, um die nachhaltigste Energiebasis, die Sonne, aktiv zu nutzen.

Dichte Verbauung verstärkt die Folgen des Klimawandels. Denn Wiesen,  Äcker und Wälder kühlen nicht nur, sie speichern auch Kohlendioxid und bremsen das Wasser bei Unwettern.

Wir fordern, dass bei den nächsten Bauprojekten (Siedlungen, Gewerbebauten etc.) auf dementsprechende Beschattung und Begrünung von Flächen geachtet wird.

Für viele Menschen ist der Hund nicht nur ein treuer Wegbegleiter, sondern auch ein Freund und Familienmitglied, der das Leben Tag für Tag bereichert. Genau diese Menschen möchten wir mit der Abschaffung der Hundesteuer unterstützen.

Der geplante Ressourcenpark für 20.000 Einwohner aus den angrenzenden Nachbarsgemeinden, im Bereich des ASZ Raaba, wäre aus unserer Perspektive nochmals zu überdenken. Diese ist nach aktueller Betrachtung nicht der sinnvollste Standort Aufgrund der geographisch bedingten und eingeschränkten Zufahrtsmöglichkeiten kommt es für die Anrainer durch vermeidbares Verkehrsaufkommen zu einer erhöhten Belastung und erheblichen Minderung der Lebensqualität.

Ein geeigneter Standort wäre aus unserer Sicht, nach Ermittlung des kalkulierbaren   Verkehrsflusses, der Auswirkungen für die Umwelt und unter Betrachtung der Störfaktoren für die Anwohner so zu wählen, dass es für keine Bereiche zu negativen Auswirkungen kommt.

 

 

 

 

 

Wir beginnen mit einem Zitat von Auerbach „Wer nicht zufrieden ist mit dem, was er hat, der wäre auch nicht zufrieden mit dem, was er haben möchte.“ Das trifft auf den Ausbau des Veranstaltungszentrums im Ortsteil Grambach zu. Der SPÖ ist es wichtiger ein neues Prestigeprojekt „EIN ZENTRUM FÜR SPORT, VEREINE UND JUGEND „zu errichten, als das vorhandene VAZ mit notwendigen Adaptierungen zum Thema Brandschutz, barrierefreier Zugang mittels Liftes, Raumkühlung und eines öffentliches WC im Haus, zu erhalten / errichten.

Die FPÖ sieht ein Dé­jà-vu nach der Wahl 2015, der SPÖ ist es anscheinend egal was aus dem Ortsteil Grambach und deren Unternehmen wird. Ein Vorschlag der ÖVP ist es, anstatt des Park & Ride Parkplatzes ein Parkhaus zur errichten. Die FPÖ findet diese Idee, als Anfang eines Prozesses um den Ortskern zu entwickeln, sehr gut. Zumal die vorhandenen Parkplätze durch Veranstaltungen, Fußballspielen usw. oftmals schon sehr am Limit sind.

Das Veranstaltungszentrum Grambach könnte nach dem Bau des Parkhauses und den nötigen Adaptierungen optimal genutzt werden. In unserem Sinne wäre es auch, wenn wir die Betreuung des VAZ Grambach dem bereits angesiedeltem Gastronom, anvertrauen. Zwei Gastronomen im selben Gebäude wäre kontraproduktiv.

Wir sind auf jeden Fall gegen einen NEUBAU und wären für den Erhalt, die Adaptierung und die Modernisierung  des Veranstaltungszentrums und der Sportstätte. So könnte man für Veranstaltungen das VAZ im Ortsteil Grambach und für sportliche Aktivitäten die Sportstätte im Ortsteil Raaba nutzen.

Aus Sicht der FPÖ eine WINWIN Situation welche die beiden Ortsteile verbindet.